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Einführung

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Da die Informationen zu diesem Studiengang über verschiedene Webseiten verteilt sind, haben wir diese Seiten eingerichtet, in denen alles, was den Studiengang Mathematik mit Studienrichtung Informatik betrifft, zusammengefasst ist.

Wenn sie hier auf eine fehlerhafte oder veraltete Information treffen, ihre Fragen hier nicht beantwortet werden konnten oder sie eine Anregung haben, zögern sie nicht uns zu kontaktieren, Herr Philipp Blanke steht ihnen gerne zur Verfügung.

... zum Studiengang

Dieser Studiengang existiert bereits seit einigen Jahren an der Leibniz Universität Hannover und hat eine Regelstudienzeit von 9 Semestern. Zu diesem Studiengang gehört eine sehr umfangreiche Ausbildung in Informatik und Mathematik mit einem Übergewicht der Informatikanteile. Insbesondere gehören hierzu auch das Anfertigen von Studienarbeit (3 Monate) und Diplomarbeit (6 Monate) im Bereich der Informatik.

Die Absolventen dieses Studienganges werden bezüglich ihrer Vorbereitung auf informatische Aufgaben in der Berufspraxis von der Industrie als gleichwertig qualifiziert betrachtet wie Absolventen eines Diplomstudienganges Informatik.

Bezüglich ihrer mathematischen Kenntnisse ist die Vorbildung der Absolventen dieses hannoveraner Studienganges meist deutlich grösser als bei einem Diplom-Informatikstudiengang in Deutschland üblich ist! Durch ihre vertieften mathematischen Kenntnisse können Absolventen anspruchsvolle Softwareentwicklungsprojekte bearbeiten, die fortgeschrittene mathematische Kenntnisse benötigen.

Das könnten z.B. Entwicklungsprojekte sein, die vertiefte Arbeitskenntnisse aus Analysis, Algebra oder Differentialgeometrie benötigen, um echtzeitfähige dreidimensionale Virtuelle-Realität Systeme zu entwickeln, welche z.B. im Fahrzeug- oder Flugzeugentwurf genutzt werden. Solche Systeme könnten dann durch Koppelung mit physikalischen Simulationen Auskunft über ergonomische und mechanische Eigenschaften des Fahrzeugmodells geben.

Ein anderes Beispiel für die benötigten Grundlagenkenntnisse aus der Mathematik (z.B. aus Logik, Geometrie, Topologie) könnte die Entwicklung neuer Datenbankkonzepte bieten, mit denen Datenbanken für die Bearbeitung raum- und zeitbezogener geographischer Informationen entstehen sollen.

In seiner detaillierten Konzeption ist dieser Studiengang in Deutschland bis jetzt wohl konkurrenzlos. Denn dieser Studiengang vermittelt mit seiner besonderen Kombination aus grossen Informatik- und starken Mathematikanteilen bei seinen Absolventen auf dem Diplomniveau praktisch eine Doppelqualifikation in Informatik und Mathematik. Daher füllen die Absolventen dieses Studienganges in praktisch allen technischen Bereichen bei anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekten eine spezielle Marktlücke.

In einem Evaluationsbericht des Magazins "Der Spiegel" vom April 99 wurde dieser Ausbildungsgang im nationalen Vergleich unter den besten 20 Prozent der Informatikausbildungsgänge an deutschen Hochschulen plaziert. Diese Evaluation bezog sich primär auf die studentische Zufriedenheit mit den Studienverhältnissen.

 

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Top | Letzte Änderung 02.11.2006 | Verantwortlich Philipp Blanke
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